Der Bürgermeister informiert

"Der Kraftakt hat sich gelohnt" - Die Fördergelder von Bund und Land decken 90 Prozent der anfallenden Kosten für den Glasfaserausbau in Knittlingen.

Faust auf Faust: Heinz-Peter Hopp (li.), Bürgermeister der Fauststadt Knittlingen, bedankt sich bei Thomas Strobl für dessen Engagement beim Breitbandausbau. 

Foto: Fotomoment
Faust auf Faust: Heinz-Peter Hopp (li.), Bürgermeister der Fauststadt Knittlingen, bedankt sich bei Thomas Strobl für dessen Engagement beim Breitbandausbau.

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Die Fördergelder von Bund und Land decken 90 Prozent der anfallenden Kosten für den Glasfaserausbau in Knittlingen. „Damit verbleibt für die Stadt nur noch ein Eigenanteil von zehn Prozent“, freut sich Bürgermeister Heinz-Peter Hopp.
 
Im vergangenen Jahr 9,7 Millionen Euro vom Bund, in diesem Jahr 7,8 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg – macht zusammen 17,5 Millionen Euro. Dieser Gesamtbetrag kann sich wahrlich sehen lassen, sind damit doch 90 Prozent der für den Breitbandausbau in Knittlingen notwendigen Kosten in Höhe von circa 19,5 Millionen Euro gedeckt. Bürgermeister Heinz-Peter Hopp zeigte sich denn auch bei der Überbringung der jüngsten Fördermittel-Bescheide durch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl an den Zweckverband Breitbandversorgung Enzkreis überaus erfreut. „Das Engagement der Stadtverwaltung bei diesem so wichtigen Thema war immens, doch der Kraftakt hat sich gelohnt“, betont Heinz-Peter Hopp. „Mein Dank geht in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich an den Gemeinderat, der insbesondere alle Aspekte der Finanzierung engagiert begleitet hat“, so das Stadtoberhaupt weiter.
 
Der über den Zweckverband Breitbandförderung Enzkreis an Knittlingen in Kürze ausbezahlte Millionenbetrag kommt der Fauststadt mitsamt ihren Teilorten Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars für den Auf- und Ausbau des Glasfasernetzes zugute. Dadurch können viele Haushalte unter Umständen mit Geschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s surfen, künftig sind auch Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich möglich.
 
„Für Unternehmen wie auch für private Haushalte – das hat sich in der Corona-Pandemie mehr als deutlich gezeigt – ist eine zukunftssichere Netzinfrastruktur ein wichtiges Kriterium im Hinblick auf die Standortfrage beziehungsweise die Wahl des Lebensmittelpunktes“, bekräftigt Heinz-Peter Hopp. Gleichzeitig steigere eine leistungsfähige Breitbandversorgung die Wohnqualität sowie den Wert von Grundstücken und Gebäuden. Erste Baumaßnahmen werden Stand heute im Jahr 2022 beginnen.