Stadt Knittlingen

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Informationen - Maßnahmen der Stadt Knittlingen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
Woche drei der Corona-Pandemie neigt sich dem Ende. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und bringen auch noch einiges auf den Weg. Leider ist die Zahl der mit dem neuartigen Corona Virus infizierten Personen in Pforzheim und dem Enzkreis am vergangenen Wochenende deutlich angestiegen. Wir, die Stadt Knittlingen, zählen noch zu den vier Enzkreisgemeinden, die keine infizierten Personen haben. Ich möchte Sie daher nochmals alle bitten
 
„Bleiben Sie zu Hause!“
 
Durch diese Maßnahme können wir weiterhin die rasche Ausbreitung des Virus eindämmen.                                        
 
Es freut mich sehr, dass das Projekt „Knittlinger/-innen helfen Knittlinger/-innen“ sehr gut anläuft.
 
Wir haben seit Montag für hilfsbedürftige und gefährdete Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit Wohnsitz in Knittlingen, Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars, eine zentrale Anlaufstelle für eine Einkaufshilfe eingerichtet.
 
Hilfsbedürftige Menschen können sich unter 07043 / 373-43 oder per Mail: knittlingen.hilft(@)knittlingen.de, an die Stadt Knittlingen wenden.
 
Dort wird eine persönliche Einkaufshilfe vermittelt, möglichst aus dem eigenen Stadtteil. Zudem wird über diese Rufnummer informiert, welche Knittlinger Geschäfte einen Lieferservice anbieten.
 
Knittlingerinnen und Knittlinger Mitbürger, die helfen wollen, selbst aber nicht zur Risikogruppe gehören, können sich gerne unter der oben genannten Telefonnummer oder der Mail melden. Dort werden Ihre Daten aufgenommen um Sie mit Hilfsbedürftigen zusammen zu bringen. Die notwendigen Daten sind: Name, Erreichbarkeit, Stadtteil, Mobilität, verfügbarer Zeitraum.
 
Zahlreiche Einkaufshelfer haben sich bei uns gemeldet, die gerne für hilfsbedürftige und gefährdete Mitbürgerinnen und Mitbürger einkaufen gehen würden.
 
Die Einkaufshilfe beschränkt sich auf Waren des täglichen Bedarfs. Dazu zählt vor allem Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, Tierfutter. Die gekauften Waren und das Geld sollen kontaktlos übergeben werden. Die Waren können etwa vor der Haustür oder im Hausflur abgestellt werden, das Geld kann überwiesen oder in einem Briefumschlag übergeben werden. Die praktische Umsetzung muss individuell zwischen den Beiden geklärt werden.
 
Liebe hilfsbedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger, scheuen Sie sich nicht, bei uns anzurufen, es gibt viele Freiwillige, die Sie unterstützen möchten.
 
Bleiben Sie gesund!
 
Ihr
 
 
Heinz-Peter Hopp
Bürgermeister 

An den Osterfeiertagen: Bei Corona-Krankheitssymptomen ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen - Hotline des Gesundheitsamtes am Karfreitag und Ostersamstag erreichbar

 
 
ENZKREIS. Bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten oder Atemnot sollten sich Betroffene an den Osterfeiertagen direkt an ihren Hausarzt oder über die Telefonnummer 116 117 an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Darauf weist das Gesundheitsamt hin, das sowohl für Bürgerinnen und Bürger des Enzkreises als auch der Stadt Pforzheim zuständig ist. Am Karfreitag und Ostersamstag ist zusätzlich auch die Hotline des Gesundheitsamtes besetzt und beantwortet Fragen rund um das Thema Corona-Virus von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 07231 308-6850.
 
Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Brigitte Joggerst betont erneut: „Gehen Sie auch an den Osterfeiertagen in keinem Fall unangemeldet in die Notaufnahme der Kliniken. Sollte ein begründeter Corona-Verdachtsfall vorliegen, so werden die diensthabenden Ärzte des Bereitschaftsdienstes auch am Osterwochenende Testtermine vereinbaren, wenn sie dies für medizinisch geboten halten, oder Betroffene an die diensthabenden Infekt-Ambulanzen weitervermitteln. Das Drive-In-Testzentrum Buckenberg testet auch am Osterwochenende.“
 
Schriftliche Anfragen aller Art rund um das Corona-Virus können auch unter Angabe der Wohngemeinde über die E-Mail-Adresse corona(@)enzkreis.de an das Landratsamt gerichtet werden. Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden sich zudem auf der Homepage des Enzkreises unter www.enzkreis.de .

Quelle: www.enzkreis.de

Neue »Emmas.app«: Einkauf bei Bäcker, Metzger, Hofläden und Co. digital möglich - Interessierte Händler sollen sich jetzt registrieren

 
Mit der sogenannten „Emmas.app“ führen die Landkreise Calw, Freudenstadt und der Enzkreis ab sofort eine digitale Einkaufslösung für kleinere Lebensmittelhändler wie beispielsweise Bäckereien, Metzgereien und Hofläden ein.

In der aktuellen Lage ist es für jeden Bürger wichtiger denn je, unnötige Kontakte zu meiden, um das Übertragungsrisiko von Covid-19-Viren so gering wie möglich zu halten. Mit Hilfe von „Emmas.app“ können kleinere Lebensmittelhändler ihr Produktsortiment schnell und unkompliziert digitalisieren. Dazu müssen sie sich kostenlos registrieren, um anschließend ganz oder teilweise ihr Produktsortiment hochzuladen. Nach der Freischaltung können Kunden auf das Sortiment zugreifen und direkt Bestellungen auslösen. „Mit dieser Möglichkeit des kontaktlosen Einkaufs unterbrechen wir mögliche Infektionsketten“, sagt Jochen Enke, Wirtschaftsförderer beim Landratsamt Enzkreis. „Außerdem können auf diese Weise hoffentlich auch Umsatzeinbrüche von lokalen Lebensmittelhändlern eingedämmt werden, um deren wirtschaftliche Existenz für die kommenden Monate und darüber hinaus zu sichern.“
 
Bei Bestellungen über „Emmas.app“ werden die Einkäufe vom Händler bereitgestellt und müssen nur noch abgeholt werden. Alternativ können sie auch absolut kontaktlos ausgeliefert werden, um das Ansteckungsrisiko nochmals zu reduzieren. Durch die integrierte Online-Zahlung ist der Einkauf zudem bargeldlos. Da die Folgen einer Covid-19-Erkrankung besonders für Ältere gefährlich sein können, leistet die neue App auch einen wichtigen Beitrag zur Nachbarschaftshilfe, ist sich Enke sicher.
„Wir hoffen, dass die App gut angenommen wird und mit ihrer Unterstützung die regionale Versorgung über kleinere Händler auf dem Land eine Zukunft hat - unabhängig von der aktuellen Lage“, wünschen sich Enke sowie seine beiden Kollegen Ralf Bohnet und Tobias Hausmann von den Landratsämtern Freudenstadt und Calw. „So helfen wir in der aktuellen Situation den Händlern gleichzeitig auf ihrem Schritt in die Digitalisierung.“
Die App wurde ursprünglich in einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt entwickelt, um ältere Menschen in ländlichen Regionen weiterhin mit Lebensmitteln zu versorgen. Gleichzeitig sollen auch Bäckereien und Metzgereien durch das digitale Angebot unterstützen werden, um auf dem Land die Versorgungsstruktur aufrecht zu erhalten. Die App wurde mittlerweile im Landkreis Rhein-Neckar erfolgreich getestet. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird sie für alle Interessierte kostenlos und unverbindlich angeboten. Die Händler müssen bei Onlinezahlungen lediglich die Transferkosten für den externen Zahlungsabwickler in Höhe von drei Prozent übernehmen.
Enke, Bohnet und Hausmann rufen alle kleineren Lebensmittelhändlern wie Bäckereien, Metzgereien, Getränkehändler, Dorfläden, Imker, Winzer und Direktvermarkter oder Hofläden auf, jetzt die Chance zu nutzen und sich umgehend kostenlos zu registrieren. Sobald dies ausreichend Händler vorgenommen haben, können sich die Bürger die App kostenlos auf ihr Handy herunterladen und mittels Eingabe der Postleitzahl bei allen registrierten Händlern bestellen.
Für Fragen zur neuen App steht Jochen Enke per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@enzkreis.de oder telefonisch unter 07231 308-9266 gerne zur Verfügung.

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Pforzheim und Mühlacker bieten telefonische Beratung

Die beiden Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche des Enzkreises in Pforzheim und Mühlacker weisen darauf hin, dass sie in Zeiten von Corona derzeit leider keine persönlichen Beratungen anbieten können. Sie stehen allen ratsuchenden Familien dennoch zur Seite und bieten unkompliziert telefonisch Unterstützung in allen Fragen des familiären Zusammenlebens an: Für den westlichen und südlichen Enzkreis unter der Rufnummer 07231 308-70 oder zur Vereinbarung von Terminen per E-Mail an Beratungsstelle.Pforzheim(@)Enzkreis.de und für den östlichen Enzkreis und Mühlacker unter 07041 8974 5101 beziehungsweise direkt zur Onlineberatung unter https://eb-muehlacker.beranet.info/ueber-uns.html .

Aktuelle Elterninformationen der Kindertagesstätte Goethestraße mit Anmeldegogen zur Notfallbetreuung finden Sie direkt unter der Rubirik Kindergarten.

Aktuelle Elterninformationen des Kindergartens Kleinvillars mit Anmeldebogen zur Notfallbetreuung finden Sie direkt unter der Rubirik Kindergarten..

Aktuelle Elterninformationen des Ev. Kindergartens Esselbachstraße mit Anmeldebogen zur Notfallbetreuung finden Sie direkt unter der Rubirik Kindergarten..

Mitteilung des Landes Baden-Württemberg

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 20.03.2020, 24:00 Uhr)

Bei der folgenden Auflistung ist berücksichtigt, dass Dienstleister, Handwerker und Werkstätten generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können. In der nachfolgenden Auflistung wird auf weitere bekanntgewordene Zweifelsfälle eingegangen. Sie dient als ergänzende Auslegungshilfe für die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO).

Ist der Betrieb nur eines Teils einer Einrichtung nach § 4 Abs. 1 untersagt, darf der erlaubte Teil nur weiter betrieben werden, wenn er räumlich abgetrennt werden kann und die Hygiene- und Gesundheitsauflagen nach § 4 Abs. 3 eingehalten werden. Ist der Betrieb unter Beachtung dieser Vorgaben nicht möglich, sind beide Betriebsteile geschlossen zu halten.

Diese Geschäfte dürfen geöffnet bleiben:

Abhol- und Lieferdienste einschl. solche des Online­Handels

Apotheken

Augenoptiker

Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten

Autovermietung, Car­Sharing Bäckereien

Banken und Sparkassen

Baumärkte

Baustoffstandorte

Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken)

Bestatter

Brennstoffhandel

Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger

Drogerien

Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf

Fahrradwerkstätten

Fahrschulen für LKW Freie Berufe

Medizinische Fußpflege (stationär und mobil)

Gärtnereien

Gartenbaubedarf

Getränkemärkte

Großhandel

Hofläden

Hörgeräteakustiker

Kaminkehrer

Kfz-Werkstätten

Kioske

Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.

Landmaschinenreparatur,

Landmaschinenersatzteile

Lebensmitteleinzelhandel

Metzgereien

Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen

Personal Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung

Poststellen, Postagenturen und Paketstationen

Raiffeisenmärkte

Reisebüros

Sanitätshäuser

Schuh- und Schlüsselreparatur

Servicestellen von Telekommunikations­unternehmen

Spezialisierte

Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.

Stördienste aller Art, insbes. Schlüsseldienste

Tankstellen

Textilreinigung

Tierbedarf

Verkauf von Jägereibedarf

Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxi

Warenlieferung und Montage

Waschsalons Wochenmärkte

Zeitungen und Zeitschriften

 

Diese Geschäfte müssen schließen:

Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken erfolgen)

Blumenläden

Buchhandel

Copyshops

Fahrradläden (erlaubt bleiben Fahrradwerkstätten)

Fahrschulen (erlaubt bleiben Fahrschulen für LKW)

Fotostudios

Frisöre

Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafes, Cafes in Bäckereien, Eisdielen, Bars, Shisha- Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen (erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten)

Kfz-Handel

Kosmetikstudios

Massagestudios

Nagelstudios

Outlet-Center

Piercingstudios

Schreibwarenhandel

Sonnenstudios

Spielwarenhandel

Studios für kosmetische Fußpflege

Tattoostudios

Tourismushotels

Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen

Wein- und Spirituosenhandlungen

Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 Aktuelle Informationen der Landesregierung

Die Landesregierung hat auf dem Landesportal Baden-Württemberg.de alle aktuellen Informationen der einzelnen Ministerien sowie die wichtigsten Links, wie zum Robert-Koch-Institut, dem Bundesgesundheitsministerium aber auch zum Corona Podcast des NDR mit dem Berliner Virologen Christian Drosten zusammengefasst.

Sie erreichen die Seite unter www.baden.wuerttemberg.de/infos-corona. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Nähere Erläuterungen zur Verordnung der Landesregierung finden sie auch aufer Homepage des Enzkreises unter: https://www.enzkreis.de/Quicknavigation/Start/Coronavirus-in-Deutschland-Stadt-Pforzheim-stellt-Interpretationshilfe-zur-neuen-Landesverordnung-zur-Verf%C3%BCgung.php?object=tx,2891.6&ModID=7&FID=2891.2052.1

Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung
Vom 20. März 2020

Auf Grund von § 32 in Verbindung mit den § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 und § 31 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) geändert worden ist, wird verordnet:

Artikel 1

Die Corona-Verordnung vom 17. März 2020 (notverkündet gemäß § 4 des Verkündungsgesetzes und abrufbar unter https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/) wird wie folgt geändert:

1. §

1 wird wie folgt geändert: 
a) In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe „LKHG“ durch die Wörter „des Kinder- und Jugendhilfegesetzes für Baden-Württemberg“ ersetzt.

b) Absatz 4 wird wie folgt geändert: 
    aa) Satz 2 wird wie folgt gefasst: „Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist; die Entscheidung      über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.“
    bb) In Satz 6 wird die Angabe „KiTaVO“ durch die Wörter „der Kindertagesstättenverordnung“ ersetzt.

c) Absatz 5 Nummer 3 wird wie folgt gefasst:  „3. die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.“

d) Absatz 6 wird wie folgt geändert: 
aa) In Nummer 3 wird das Wort „Justiz-“ durch die Wörter „Justizein-richtungen, Justizvollzugs-“ ersetzt.
bb) Die Nummern 7 und 8 werden wie folgt gefasst:  „7. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie  8. das Bestattungswesen.“

2.
§ 3 Absatz 1 bis 5 werden wie folgt gefasst:
㤠3
Verbot des Verweilens im öffentlichen Raum und von Versammlungen, sonstigen Veranstaltungen und Ansammlungen

(1) Ein Verweilen auf öffentlichen Plätzen und im öffentlichen Straßenraum ist für Gruppen von mehr als drei Personen nicht gestattet, es sei denn, dies ist unvermeidbar.

(2) Im Übrigen sind Versammlungen, öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und sonstige Zusammenkünfte von jeweils mehr als fünf Personen vorbehaltlich des Selbstorganisationsrechts des Landtages und der Gebietskörperschaften verboten.
Die Untersagung nach Satz 1 gilt insbesondere für 
1. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie
2. Zusammenkünfte zur Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich.

(3) Ausgenommen von dem Verbot nach Absatz 2 sind Ansammlungen und Zusammenkünfte, deren teilnehmende Personen 
1. in grader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder, 
2. Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner sind, 
3. in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben oder
4. aus geschäftlichen oder dienstlichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen. 

(4)  Ausgenommen von Absatz 1 und 2 sind Veranstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünfte, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dies sind insbesondere solche der Gerichte, der Staatsanwaltschaften und der Notare sowie anderer Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, die Letztgenannten, wenn sie der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen.

(5) Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen kann das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport durch ausführende Bestimmungen zulassen, unter Berücksichtigung vorbeugender Maßnahmen zum Infektionsschutz.

2. Die bisherigen Absätze 4 und 5 werden die Absätze 6 und 7. 3. Folgender

§ 3a wird eingefügt:
㤠3a Reiseverbote

(1)    Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet im Ausland nach RKI-Klassifizierung in das Gebiet oder durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg sind mit Ausnahme der Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, zum Wohnsitz oder zum Bestimmungs-oder Ausgangsort einer Warenlieferung sowie in besonders begründeten Härtefällen aus privaten Gründen (z.B. familiärer Todesfall) verboten.

(2)    Es sind nur solche Fahrten gestattet, die bei vernünftiger Betrachtung geeignet sind, die Arbeitsstelle, den Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, den Wohnsitz oder den Bestimmungs- oder Ausgangsort einer Warenlieferung möglichst schnell und sicher zu erreichen. Unterbrechungen der Fahrten, insbesondere zu Einkaufs- oder Freizeitzwecken, sind untersagt.

(3)   Bei Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort ist die ausgefüllte und unterschriebene Pendlerbescheinigung der Bundespolizei oder der ausgefüllte Berechtigungsschein des Landes Baden-Württemberg zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zum Zwecke der Berufsausübung mitzuführen, bei Fahrten mit einem Kraftfahrzeug ist die Pendlerbescheinigung oder der Berechtigungsschein gut sichtbar hinter der Frontscheibe auszulegen.“

4.
§ 4
wird wie folgt geändert: 
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa)  Nummer 10 wird wie folgt gefasst: „10.   Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen,“.
 bb)  In Nummer 11 wird das Wort „, Wettannahmestellen,“ gestrichen.
 cc)  In Nummer 13 wird der Punkt am Ende durch ein Komma ersetzt und folgende Nummern werden angefügt:    

„14. Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios und    

15.  Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen.

 b) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Von der Untersagung nach Absatz 1 sind ausgenommen:
1. der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Hofläden, mit Ausnahme von reinen Wein- und Spirituosenhandlungen,
2. Wochenmärkte,
3. Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels,
4. Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten,
5. Ausgabestellen der Tafeln,
6. Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für die medizinische Fußpflege,
7. Tankstellen,
8. Poststellen, Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen,
9. Reinigungen und Waschsalons,
10. der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf,
11. Raiffeisenmärkte,
12. Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf und
13. der Großhandel.

Wenn Stellen nach Absatz 1 Mischsortimente anbieten, sind Warenbereiche, die nicht von der Ausnahme nach Satz 1 umfasst sind, für den Publikumsverkehr abzusperren; der Verkauf ist insoweit einzustellen.
Die Ausnahme nach Satz 1 gilt nur dann, wenn die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards sichergestellt ist.
Die Öffung ist an allen Sonn- und Feiertagen beschränkt auf den Zeitraum von 12 bis 18 Uhr zulässig, sofern eine Öffnung der jeweiligen Einrichtungen an Sonn- und Feiertagen nicht ohnehin schon nach sonstigen Vorschriften zulässig ist. Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Satz 1 genannten Ausnahmen erlaubt.
Das Wirtschaftsministerium wird ermächtigt, dazu Auflagen festzulegen.“

 c) Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
„(4) Dienstleister, Handwerker und Werkstätten können in vollem Umfang ihrer Tätigkeit nachgehen, soweit sie nicht in Absatz 1 genannt sind.“

5.
§ 5
wird aufgehoben.

6.
§ 6
wird wie folgt geändert: 
a) In Absatz 2 Satz 1 wird nach dem Wort „Wohngemeinschaften“ das Wort „für“ gestrichen. 
b) Absatz 4 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
„Ausnahmen von Satz 2 dürfen nur in Notfällen gemacht werden.“
c) Absatz 7 Satz 2 wird wie folgt gefasst:„Zu den nach Satz 1 eingestellten Angeboten zählen insbesondere: 

1. Angebote nach § 45c Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Elften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB XI) in Verbindung mit § 6 Ab-satz 1 der Unterstützungsangebote-Verordnung (UstA-VO) wie
 a) Betreuungsgruppen (für Personen mit überwiegend kognitiven Einschränkungen, z.B. demenziell erkrankte pflegebedürftige Menschen) und 
b) Angebote zur Unterstützung im Alltag wie Freizeitausfahrten für behinderte und pflegebedürftige Menschen; 

2. Initiativen des Ehrenamtes nach § 45c Absatz 1 Satz 1 Num-mer 2 SGB XI in Verbindung mit § 7 UstA-VO, soweit sie als Gruppenveranstaltung angelegt sind, und 

3. Angebote der Selbsthilfe nach § 45d SGB XI in Verbindung mit § 8 UstA-VO.“ 7. § 7 wird wie folgt geändert:  a) In Absatz 1 wird die Absatzbezeichnung gestrichen und werden die Wörter „§ 6, § 1 Absatz 1 und § 2 Absatz 1 genannten Einrichtungen, insbesondere Hochschulen, Schulen und Kindergärten,“ durch die Wörter „§ 1 Absatz 1, § 2 Absatz 1 und § 6 Absatz 1 genannten Einrichtungen“ ersetzt. 
b) Absatz 2 wird aufgehoben.

8. In § 9 Satz 2 werden die Wörter „gleichlautende Verordnung“ durch das Wort „Corona-Verordnung“ ersetzt.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

Stuttgart, den 20. März 2020

Die Regierung des Landes Baden-Württemberg:
Kretschmann Strobl   Sitzmann Dr. Eisenmann  Bauer Untersteller   Dr. Hoffmeister-Kraut Lucha   Hauk Wolf    Hermann Erler

Corona-Virus: Landrat sagt Wirtschaft Unterstützung zu und bittet Bevölkerung um Beachtung der Verhaltensregeln - Hotline des Gesundheitsamtes jetzt auch samstags erreichbar

„Wir appellieren seit drei Wochen an die Menschen, aber offenbar herrscht immer noch bei zu vielen die Sorglosigkeit vor.“ Landrat Bastian Rosenau hätte sich gewünscht, dass man auf eine weitere verordnete Einschränkung des öffentlichen Lebens verzichten kann. Dennoch ist der Kreischef mit der neuerlichen Verschärfung seitens der Landesregierung einverstanden – „denn wir können nicht sehenden Auges in eine Lage kommen, in der wir die Menschen nicht mehr behandeln und versorgen können.“
Der Landrat denkt aber auch an die Arbeitnehmer und an die vielen kleinen und mittleren Betriebe in der Region, zum Beispiel in der Gastronomie: „Wie man sich und seine Familie vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus am besten schützen kann ist das eine. Wenn dann aber noch finanzielle Sorgen dazukommen, kann das für die Betroffenen eine sehr belastende Situation sein“, so seine Einschätzung. Wenn nun Bund und Land Milliardenbeträge zur Verfügung stellten, um die Wirtschaft zu unterstützen, dann müsse und werde hier auch der Enzkreis im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag leisten, so die Ankündigung des Kreischefs.
„Konkret heißt das, dass bis auf Weiteres alle auch sonst üblichen Hilfen für Industrie und Gewerbe möglichst unbürokratisch ausgezahlt und fortgesetzt werden. Ebenso erhalten alle Einrichtungen, die zum Beispiel im Sozialbereich mit dem Enzkreis kooperieren, weiter die volle Zuwendung, und zwar vorerst unabhängig von einer Prüfung der Leistungserbringung. Nur so können wir den Betroffenen zeitnah ein Stück Planungssicherheit und Verlässlichkeit bieten.“
Hilfen gibt es zudem für Menschen, die in Quarantäne gehen müssen, und für Angestellte, die kurzfristig ohne Job dastehen: „Auf unserer Homepage stehen dazu Telefonnummern und E-Mail-Adressen“, betont der Landrat. Auch die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer hätten Informationen auf ihren Homepages eingestellt und Hotlines geschaltet.
Verlässlichkeit ist für Rosenau auch in einem anderen Zusammenhang gefragt: „Selbst wenn Sie es vielleicht nicht mehr hören können - aber meines Erachtens kann man es nicht oft genug wiederholen: Bitte achten Sie nach wie vor auf eine gründliche Handhygiene. Reduzieren Sie Ihre Sozialkontakte auf das absolute Minimum. Bitte treffen Sie sich nicht mit der Clique, auch nicht im Freien. Gehen Sie nur aus dem Haus, wenn Sie etwas absolut Notwendiges zu erledigen haben wie einen Arztbesuch oder einen dringenden Einkauf. Und auch hier gilt es, einen Abstand von ein paar Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Das gilt vor allem für die Supermarktkasse. Auch sollte man sich derzeit keine Freunde zu sich nach Hause einladen oder ohne Not den Großeltern einen Besuch abstatten. Denn wie es die Kanzlerin so treffend formuliert hat: Im Moment ist Abstand der größte Ausdruck von Fürsorge.“
Diese Maßnahmen schränken den Alltag natürlich stark ein, das weiß auch der Erste Landesbeamte des Enzkreises, Wolfgang Herz, der im Landratsamt die „Task Force Corona“ leitet. „Unser oberstes Ziel muss es jedoch sein, dem Virus die Verbreitung so schwer wie möglich zu machen. Wir müssen Ansteckungswege unterbrechen und so versuchen, die Corona-Welle flach zu halten.“
Um die zahlreichen Anfragen der Bürger besser beantworten zu können, wurde die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes unter anderem mit Medizin-Studenten und ausgebildeten Rettungssanitätern verstärkt. Dort kann nun auch samstags angerufen werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich zudem auf der Homepage des Enzkreises

Quelle: www.enzkreis.de

 

Amtliche Bekanntmachung

Spielplätze und alle privaten und öffentliche Sportstätten und Sportanlagen ab sofort geschlossen

19.03.2020

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlich Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart.

Somit sind alle Spielplätze und privaten und öffentliche Sportstätten und Sportanlagen für den Publikumsverkehr zu schließen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich sehr gerne an die Stadtverwaltung Knittlingen wenden. Das Rathaus wurde zwar bis auf Weiteres ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir sind aber telefonisch (07043/373-0) oder per E-Mail (stadt.knittlingen(@)knittlingen.de) für Sie erreichbar.


Heinz-Peter Hopp
Bürgermeister

Rathaus und öffentliche Gebäude ab sofort geschlossen

16.03.2020

Nach sorgfältiger Abwägung und aus der besonderen Verantwortung heraus, die wir als Stadt für unsere Bevölkerung  tragen, wird das Rathaus mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Diese Schließung gilt auch für alle weiteren öffentlichen Gebäude der Stadt Knittlingen und beinhaltet auch Vermietungen an Vereine und Privatpersonen. Die Betroffenen werden umgehend von uns direkt kontaktiert.

Sollten für Sie dringende und unaufschiebbare Behördengänge notwendig sein, bitten wir Sie vorab um einen Anruf unter 07043-373-0 oder eine E-Mail: stadt.knittlingen(@)knittlingen.de  um zu klären, ob und wie wir Ihnen aktuell helfen können.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns derzeit nicht in gewohnter Weise um Ihre Angelegenheiten kümmern können. Sie erreichen aber all unsere Mitarbeiter zu den Öffnungszeiten telefonisch.