Stadt Knittlingen

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Mitteilungen des Bürgermeisters

16. Neujahrsempfang 2016

Neujahrsempfang der Stadt Knittlingen mit Einweihung der Weissachtalhalle in Freudenstein: Neujahrsansprache von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp und Frau Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek mit musikalischer Umrahmung des Musikverein Freudenstein
 
Frau Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek begrüßte die Bürgerinnen und Bürger der Fauststadt, sowie etliche Ehrengäste in der mit rund 400 Personen voll besetzten frisch sanierten Weissachtalhalle Freudenstein.
Sie erinnerte daran, dass bereits im Frühjahr 2014 mit den ersten Arbeiten der Sanierung begonnen wurde und lobte das Ingenieurbüro Göhner und Schrade für die perfekte Planung und Ausarbeitung.
Bevor es zur feierlichen Schlüsselübergabe ging, durften die Gäste den schwungvollen Musikstücken des Musikverein Freudenstein unter der Leitung von Bruno Gießer folgen.
 
Anschließend begrüßte Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp die vielen Besucher zum 16. Neujahrsempfang.
Er gab bekannt, dass das Projekt Weissachtalhalle die Stadt 3,95 Millionen € kostet.
Zuschüsse in Höhe von etwas mehr als 600.000 € wurden bislang verzeichnet.
 
Herr Hopp bezeichnete die Weissachtalhalle Freudenstein als „gute Stube“ unserer Stadt und betonte vor allem die Ortsteile Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars.
Die Weisheit ,,Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.“  des altehrwürdigen chinesischen Philosophen Konfuzius bringt zum Ausdruck, dass unsere Gesellschaft ein gemeinschaftliches Handeln mit- und füreinander mehr denn je braucht. Erfreulicherweise ist dieses Miteinander bei uns in Knittlingen die Regel, so Bürgermeister Hopp.
Als Paradebeispiel wurde der Freundeskreis Asyl genannt, welcher mit seinen vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern eine großartige Arbeit leistet wenn es unter anderem darum geht, den Flüchtlingen unserer Stadt zur Seite zu stehen. Als Dank und Anerkennung seitens der Stadt überreichte Heinz-Peter Hopp stellvertretend Frau Gisela Dannecker einen Spendenscheck über 500 Euro.
 
Im Jahr 2016 soll die Fertigstellung des neuen Bauhofs direkt angrenzend an das bereits 2013 eingeweihte Feuerwehr- und DRK-Gebäude auf dem ehemaligen Scholl-Areal an der Esselbachstraße erfolgen. Dem Bauhof wird dort dann eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen – inklusive neu errichtetem Gebäude mit Nutzflächen von circa 1.100 Quadratmetern, teilte Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp mit.
Auch erinnerte er an die erfolgreiche Auftaktveranstaltung zum Bürgerprojekt „Alter Bauhof“ Ende Oktober 2015 bei welcher viele interessante Vorschläge ausgetauscht wurden. Als Stichworte nannte der Bürgermeister die Begegnungsstätte für Jung und Alt, die Parkanlage mit Wasserspielplatz, die „Wiederbelebung“ des roten Meers, ein Museum im ehemaligen Tabakschuppen oder Wohnungen für Singles und kleine Familien. Durch die rege Beteiligung und die vielen Ideen wurde deutlich, dass mit diesem Bürgerprojekt genau der richtige Weg eingeschlagen wurde und die sich damit bietende Chance in Richtung Stadtentwicklung und Stadterneuerung genutzt werden sollte.
 
 
Wenn es um die Innenstadt geht darf ein weiteres großes Projekt nicht fehlen, teilte Herr Hopp in seiner Neujahrsansprache außerdem mit. Die Sanierung der Kelter, sowie die Neugestaltung des gesamten Außenbereichs solle dazu beitragen, das historische Zentrum unserer schönen Fauststadt noch mehr mit Leben zu füllen. Bereits im Dezember 2015 gab der Gemeinderat für die konkrete Planung grünes Licht. An jenem Sitzungsabend stellte ebenfalls das Architekturbüro Göhner und Schrade auf eigene Initiative hin die verschiedensten Visualisierungen und Gestaltungsideen vor, welche von der Unterkellerung der Kelter, sowie der Schaffung einer Empore und der Einrichtung eines Gastronomiebtriebs bis hin zur Gestaltung einer Treppenanlage auf dem Platz führten.
Außerdem steht auf dem Plan, dass im Jahr 2016 der Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhof, sowie die Sanierung der Dr. Johannes-Faust-Schule im Hinblick auf den Ausbau zu einer Ganztagsschule durchgeführt werden soll.
Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang auch die unbedingte Notwendigkeit, in noch größerem Umfang einen bezahlbaren Wohnraum auch für die einkommensschwächere Bevölkerungsgruppe zu schaffen, da der Bedarf mit dem aktuellen Bestand nicht gedeckt werden kann. Wir brauchen eine aktive Förderung des sozialen Wohnungsbaus.
 
Heinz-Peter Hopp wies auf die anstehende Landtagswahl am 13. März 2016 hin mit der folgenden Bitte: Geben Sie Ihre Stimme ab – und zwar für eine Partei, die auf rechtsstaatlichen und demokratischen Grundsätzen aufbaut und weder in die eine noch in die andere Richtung extremistische Züge aufweist.
 
Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei all jenen, die sich Jahr für Jahr in so hohem Maße ehrenamtlich für die Stadt engagieren und dadurch viele schöne Veranstaltungen möglich machen und bereichern. Hierbei erwähnte er das diesjährige Fauststadtfest vom 04. – 06. Juni 2016.
 
Im Anschluss an das offizielle Programm nutzten die Bürgerinnen und Bürger natürlich auch noch die Gelegenheit, sich mit Freunden, Bekannten, Stadträten, Ortschaftsräten, Vereinsvertretern oder gar mit dem Stadtoberhaupt bei einem Gläschen Wein und einer Brezel zu unterhalten. Wer Interesse hatte, durfte die einzelnen Neuheiten der Weissachtalhalle anhand einer Führung bestaunen.

feierliche Schlüsselübergabe
feierliche Schlüsselübergabe
Musikverein Freudenstein
Musikverein Freudenstein
Überreichung Spendenscheck
Überreichung Spendenscheck
Weissachtalhalle Freudenstein
Weissachtalhalle Freudenstein
Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp mit Frau Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek
Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp mit Frau Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek