Stadt Knittlingen

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Mitteilungen des Bürgermeisters

Neujahrsempfang 2017

Neujahrsempfang
der Stadt Knittlingen in der voll besetzten Weißachtalhalle in Freudenstein: Politischer
Wandel, Innenstadtentwicklung und Ausbau der Infrastruktur im Mittelpunkt der
Neujahrsansprache von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp – Musikalische Umrahmung
durch die Bigband des Musikvereins Freudenstein


Der in jüngster Zeit mehr und mehr stattfindende tiefgreifende politische Wandel, die gut laufende Entwicklung der Innenstadt mit den bereits gelaufenen Maßnahmen sowie die auch 2017 auf der Agenda stehenden Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur  von Knittlingen samt Stadtteilen standen am Sonntagvormittag im Mittelpunkt der
Neujahrsansprache von Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. Dieser konnte zu seinem bereits 17. Neujahrsempfang in der mit rund 350 Personen wieder voll besetzten Weißachtalhalle in Freudenstein nicht nur eine ganze Reihe von Bürgerinnen und Bürgern der Fauststadt, sondern auch wieder etliche Ehrengäste mit den beiden Abgeordneten Stefanie Sämann (MdL Grüne) und Eric Schweickert (MdL FDP) sowie seine beiden Amtskollegen Martin Wolff (Bretten) und Norbert Holme (Ölbronn-Dürrn) an der Spitze willkommen heißen. Die Weißachtalhalle erwies sich nach deren Einweihung im vergangenen Jahr damit zum zweiten Mal als idealer Standort für den Neujahrsempfang. Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass mit der Bigband des Musikvereins Freudenstein quasi ein zweiter Gastgeber für die angenehme musikalische Seite des Vormittags sorgte. Unter der Leitung von Simon Betz und Michael Schöner begleiteten die rund 20 jungen Musikerinnen und Musiker die Gäste, wie es Heinz-Peter Hopp formulierte, „mit schmissigem Schwung ins neue Jahr“ und erhielten dafür lange anhaltenden verdienten Beifall. Beim „Hallelujah“ des unvergessenen Leonhard Cohen glänzte Daniel Betz als Gesangssolist. 

Im Anschluss an das offizielle Programm nutzten die Bürgerinnen und Bürger natürlich auch noch die Gelegenheit, sich im großzügigen Foyer mit Freunden, Bekannten, Stadträten, Vereinsvertretern oder gar mit dem Stadtoberhaupt bei einem Gläschen Wein und einer Brezel zu unterhalten.

In seiner Neujahrsansprache beklagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp den in jüngster Vergangenheit zunehmend zu beobachtenden tiefgreifenden politischen Wandel. Immer größere Bevölkerungsschichten seien bereit, aus Widerwillen „gegen die da oben“ Tatsachen zu ignorieren und dabei sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren. Nicht von ungefähr sei deshalb auch der Begriff „postfaktisch“ zum Wort des Jahres gekürt worden. Denn „nicht der Anspruch auf Wahrheit, sondern das Aussprechen der gefühlten Wahrheit führt im postfaktischen Zeitalter zum Erfolg“. In Bezug auf Knittlingen meinte das Stadtoberhaupt festgestellt zu haben „dass auch bei uns in der öffentlichen Diskussion mitunter die reinen Fakten gegenüber persönlichen Befindlichkeiten in den Hintergrund rücken.“ Dies führe oft und schnell zu Irritationen, unter denen teilweise auch Personen leiden müssten.

„Wir in Knittlingen bauen zwar nicht die Welt, aber wir tragen mit Kommune, Geschäftswelt und Bürgerschaft auch unseren minimalen Teil dazu bei“, so Heinz-Peter Hopp. Dies nicht nur mit den im zurückliegenden Jahr zu Ende gebrachten Großprojekten wie zum Beispiel Sanierung der Mehrzweckhalle Freudenstein, zentraler Omnibusbahnhof oder neuer Bauhof, sondern auch mit den 2017 auf der Agenda stehenden zahlreichen Projekten. Dazu zählte der Schultes insbesondere vor dem Hintergrund „dass in unserer Kleinstadt innerhalb eines Jahres gleich drei namhafte Wirtschaften geschlossen haben“ beispielsweise die für die Innenstadtentwicklung eminent wichtige Neugestaltung der Alten Kelter mitsamt einer gastronomischem Bewirtschaftung. Er sei sich sicher, hier in Bälde einen Knopf dranmachen zu können. Dazu gehöre auch der in privater Initiative erfolgende Umbau der alten Feuerwache zu einem Gastronomiebetrieb, die anstehende Neugestaltung des alten Bauhofs, die kontinuierliche Entwicklung der Wohngebiete sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze mit der Vermarktung von Gewerbeplätzen. Mit all diesen Maßnahmen wolle man die Lebensqualität der „familienfreundlichen Stadt Knittlingen“ weiter erhöhen. „Denn schließlich stehen wir hier auch im Wettbewerb der umliegenden Städte und Gemeinden.“ Einen kleinen Seitenhieb mussten in diesem Zusammenhang die verschiedenen Behörden für die zum Teil überzogenen Vorschriften „allein bei der Weißachtalhalle erforderte der Brandschutz rund 800.000 Euro, beim Umbau der Schule waren es 500.000“) sowie die recht langatmigen Genehmigungsverfahren im Baurecht und auch im Verkehrsrecht.
„Es muss einfach schneller gehen“, war sich Hein-Peter Hopp hier mit den applaudierenden Besuchern des Neujahrsempfangs einig.

Das Stadtoberhaupt bedankte sich abschließend bei all denen, die sich Jahr für Jahr in hohem Maße ehrenamtlich „für unsere Stadt engagieren und dadurch viele schöne Veranstaltungen möglich machen“. Sein weiterer Dank ging an die „vielen fleißigen Frauen und Männer“ bei der Jugend- und Seniorenarbeit, der Diakonie, der Kranken- und Altenpflege, bei der Flüchtlingshilfe und den vielen aktiven Vereinen sowie nicht zuletzt auch an die  Mitglieder von Gemeinde- und Ortschaftsrat und an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit.

Einen besonderen Auftritt hatten zum Abschluss des Neujahrsempfangs auch die Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde Knittlingen, die in den letzten Tagen „klimaschonend“ zu Fuß bereits 60 Kilometer zurückgelegt und dabei einiges an Spenden für Projekte in Kenia gesammelt haben. Nach dem Lied- und Gedichtvortrag der Sternsinger zeigten sich natürlich auch die Besucher des
Neujahrsempfangs überaus spendierfreudig. 

rh.


                                                                                 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie etliche Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren am Sonntagmorgen in die Weißachtalhalle in Freudenstein gekommen, um die Neujahrsansprache von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp zu verfolgen.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie etliche Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren am Sonntagmorgen in die Weißachtalhalle in Freudenstein gekommen, um die Neujahrsansprache von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp zu verfolgen.
Für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfanges zeichnete heuer die Bigband des Musikvereins Freudenstein unter der Leitung von Simon Betz und Michael Schöner verantwortlich.
Für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfanges zeichnete heuer die Bigband des Musikvereins Freudenstein unter der Leitung von Simon Betz und Michael Schöner verantwortlich.
Die Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde Knittlingen sammelten nach ihrem Gesangsvortrag für Projekte in Kenia.
Die Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde Knittlingen sammelten nach ihrem Gesangsvortrag für Projekte in Kenia.