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Dr. Faust´s Giftschrank an Museum übergeben
Familie Hochwald schenkte der Stadtverwaltung einzigartiges Schmückstück
Lange mussten Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp und die Museumsleiterin Frau Heike Hamberger auf diesen Tag warten. Letzten Mittwoch, am 17. März 2010 war es nun soweit. Der Giftschrank unseres berühmten Sohnes Dr. Georg Faust wurde von den Besitzern an die Stadtverwaltung übergeben. „Mehr als 400 Jahre ist er alt“, meinte Frau Johanna Hochwald, die 1941 in das Faust-Geburtshaus einzog. Damals wurde bei einer Hausversteigerung entschieden, dass der sich darin befundene sternförmige Schrank automatisch im Eigentum des Hausbesitzers ist. „Damals wusste noch niemand, welch Rarität dieser Schrank ist“, erzählte Frau Heike Hamberger. Wie alt der Schrank in Wirklichkeit ist, weiß niemand so genau. „Dafür müsste man eine Holzuntersuchung durchführen lassen“, räumte die Museumsleiterin ein. Fakt ist allerdings, dass dieser aus Nussbaumholz gefertigte und mit magischen Symbolen versehene Schrank weltweit einzigartig ist. Frau Hochwald hat schon vielen Gästen aus Nah und Fern den Schrank gezeigt. „Es waren sogar einige Interessierte aus China, Russland oder den USA dabei“ bestätigte Frau Johanna Hochwald. Nun besteht ab sofort für jeden Besucher des Faust-Museums die Möglichkeit, den Alchemistenschrank zu bewundern.
Familie Hochwald vor dem einzigartigen Schrank
v.l.n.r. Frau Johanna Hochwald, Frau Heike Hamberger, Herr Bürgermeister Heinz-Peter Hopp bei der Übergabe
Der Alchemistenschrank mit der Aufschrift Elohim (hebräisches Wort für Gott)
Frau Hochwald erklärte den Anwesenden die magischen Symbole
Hinweis
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